Besonders gefährliche Arbeiten - Definition nach RAB 10

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Besonders gefährliche Arbeiten im Sinne der BaustellV

Besonders gefährliche Arbeiten im Sinne der BaustellV sind:

  1. Arbeiten, bei denen die Beschäftigten der Gefahr des Versinkens, des Verschüttetwerdens in Baugruben oder in Gräben mit einer Tiefe von mehr als 5 m oder der Gefahr des Absturzes aus einer Höhe von mehr als 7 m ausgesetzt sind
  2. Arbeiten, bei denen die Beschäftigten explosionsgefährlichen, hochentzündlichen, Krebs erzeugenden (Kategorie 1 oder 2), erbgutverändernden, fortpflanzungsgefährdenden oder sehr giftigen Stoffen und Zubereitungen im Sinne der Gefahrstoffverordnung oder biologischen Arbeitsstoffen der Risikogruppen 3 und 4 im Sinne der Richtlinie 90/679/EWG des Rates vom 26.11.1990 über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch biologische Arbeitsstoffe bei der Arbeit (ABl. EG Nr. L 374 S. 1-6) ausgesetzt sind
  3. Arbeiten mit ionisierenden Strahlungen, die die Festlegung von Kontroll- und Überwachungsbereichen im Sinne der Strahlenschutzverordnung sowie im Sinne der Röntgenverordnung erfordern
  4. Arbeiten in einem geringeren Abstand als 5 m von Hochspannungsleitungen
  5. Arbeiten, bei denen unmittelbare Gefahr des Ertrinkens besteht
  6. Brunnenbau, unterirdische Erdarbeiten und Tunnelbau
  7. Arbeiten mit Tauchgeräten
  8. Arbeiten in Druckluft
  9. Arbeiten, bei denen Sprengstoff oder Sprengschnüre eingesetzt werden
  10. Aufbau oder Abbau von Massivbauelementen mit mehr als 10 t Einzelgewicht.
[Diese Definition ist der RAB 10 entnommen.]